Baobab 44 Fruchtpulver –
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Das getrocknete Fruchtpulver hilft durch seine einzigartige Zusammensetzung (u.a. 22% lösliche und 22% unlösliche Ballaststoffe, daher die Bezeichnung Baobab 44) bei Entzündungen und Verletzungen sowie bei allen Darm- und Verdauungsproblemen. Es vermindert das Darmkrebsrisiko, senkt den Cholesterinspiegel und ist auch für Reizdarmpatienten empfehlenswert.

In Afrika wird die Baobab-Frucht daher auch als "Zauberfrucht" bezeichnet.


Baobab – der Mythos

Der Teufel soll den Baobab-Baum einst aus Spaß herausgerissen und anschließend verkehrt herum wieder eingesetzt haben.


Adansonia digitata – Der Affenbrotbaum

Eine andere Legende erzählt, dass Gott den Baobab zunächst mitten in den Regenwald pflanzte; der Baum jedoch bald über die große Feuchtigkeit zu jammern begann. Gott erbarmte sich und setzte ihn auf einen Berg. Doch der Baobab maulte wieder, weil ihm der Berg zu hoch war. Da wurde der Schöpfer zornig, riss ihn aus und warf ihn wütend in eines der trockensten Gebiete Afrikas. Dort landete er auf dem Kopf.


Der Baobab (von arabisch bu-hubub) kann mehrere hundert Jahre alt werden und kommt hauptsächlich in den trockenen Gebieten von Zentral- und Südafrika vor. Wir in Europa kennen ihn wohl eher unter der Bezeichnung "Affenbrotbaum".


Es überrascht nicht, dass ein Baum von so merkwürdiger Gestalt – die Astkrone dieses mächtigen Baumes mit einem Stammdurchmesser bis zu 14 m erinnert im unbelaubten Zustand an ein Wurzelsystem – eine solch große Bedeutung für so viele verschiedene Kulturen hat, im Zentrum zahlreicher Mythen, Legenden und Aberglauben steht und als Sitz der Götter gilt.


Der Ältestenrat der Stämme, Medizinmänner und andere wichtige Persönlichkeiten hielten in der Vergangenheit ihre Sitzungen unter dem heiligen Baum ab, um vom Geist des Baumes beflügelt zu werden und so die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Die lateinische Bezeichnung "Adansonia digitata" ehrt den französischen Naturforscher Michel Adanson, der im 18. Jahrhundert in Saint-Louis den ersten Botanischen Garten Senegals anlegte. Das Artepithet "digitata" spielt auf die Form der Blätter an, die sich aus fünf bis neun Einzelblättchen zusammensetzen, welche entfernt an die Finger einer menschlichen Hand erinnern.


Querschnitt einer Blüte des Affenbrotbaums

Aber es ist weniger das Aussehen, als vielmehr die Verwertbarkeit fast des ganzen Baumes und seiner Frucht, die ihm den Namen "Zauberbaum" oder "Apothekerbaum" gab.


Vor allem die Frucht ist bei den Naturvölkern in Zentral- und Südafrika schon seit Jahrtausenden als Nahrungs- und Heilmittel bekannt.


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